bedingt durch die Corona Krise fällt das Theaterstück auch 2021 aus. Bericht SWP Uli Bernhard

Die Vorbereitungen waren in vollem Gange, die Flyer bereits gedruckt: Dann kam im vergangenen Jahr plötzlich „Corona“ mit all seinen bisher bekannten Folgen und versetzte das kulturelle Leben plötzlich in einen Tiefschlaf.

Auch für Vollmaringen bedeutete dies: kein Theater.

2021 sieht es nicht anders aus: Auch für dieses Jahr müssen die Macher vom „Trillerbergtheater“ erkennen, dass das Virus stärker ist als der eigene Wille. Seit 35 Jahren gibt es nun schon das Vollmaringer „Trillerbergtheater“. Für den Sportverein Vollmaringen sind die Einnahmen der jährlichen Vorstellungen eigentlich unverzichtbar. Weil man in den vergangenen Jahren im Verein sehr gut gewirtschaftet hat, könne ein Ausfall kompensiert werden, sagt Vereinschef Uli Schick. „Und auch wenn in diesem Jahr das Theater erneut ausfallen muss, brauchen wir deshalb den Verein nicht abzumelden“, flüchtet sich Schick in Galgenhumor.
Aber: Keine Einnahmen auf der einen Seite bedeuten nicht, dass im Verein auch keine Ausgaben entstehen.

Schick: „Die laufenden Kosten müssen ja weiter bedient werden.“ Und weil neben Theater auch alle anderen Veranstaltungen ausgefallen sind, das Sportheim seit langem geschlossen ist, müsse man sich schon Gedanken machen, wie das alles weiter gehen soll. Man sei zwar bis in diesen Tagen noch in Wartestellung gewesen und habe gehofft, dass man doch noch auftreten könne, aber mittlerweile sei klar, dass nichts geht. „Auch wenn das Stück, das wir im letzten Jahr aufführen wollten, schon geprobt war, geht es ja nicht, dass wir plötzlich auf die Bühne gehen und das Stück geschwind spielen können“, sagt Schick.

Einige könnten abspringen. Doch neben der finanziellen Komponente macht sich Schick vor allem auch Gedanken darüber, was ein erneuter Ausfall der Theaterwochen auf ganz anderer Ebene bedeutet. „Das kulturelle Leben ist durch Corona schon so lange auf Eis gelegt. Die Leute sehnen sich regelrecht danach, dass endlich wieder was geht“. Ob seine Mitglieder alle durchhalten und auch weiterhin, so gut wie bisher zum Verein halten? Auch diese Frage beschäftigt Schick mit jedem Tag, in dem die Pandemie weitere Einschränkungen notwendig macht. „Ich denke, dass wir als ländlicher Verein mit einer gewachsenen Struktur und einer gehörigen Identifikation schon mit einem blauen Auge wegkommen werden. Aber auf Sicht gesehen müssen auch wir damit rechnen, dass das eine oder andere Mitglied abspringt. Der finanzielle Aspekt spielt ja auch bei den Mitgliedern eine Rolle“, sagt Schick.

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Liebeslust und Wasserschaden

Komödie in drei Akten von Hans Schimmel

Nichts als Ärger hat Siegfried:

In seiner Firma wurde er bei der Besetzung der Stelle als Chefbuchhalter wieder einmal übergangen, in seiner Wohnung sollen elektrische Leitungen und die sanitären Einrichtungen erneuert werden und zu allem Übel quartiert seine Schwester ihre Freundin, die chaotische Katrin Niedlich, bei ihm ein, was dazu führt, dass es in seiner Wohnung die normalerweise penibel aufgeräumt ist, aussieht, als wenn eine Bombe eingeschlagen hätte.

Dass alle Beteiligten sehr seltsame Macken haben, macht das Ganze auch nicht leichter…